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Erstmals liegt das Buch als günstige Paperback-Version vor.

 

Schriftsteller werden, Romane schreiben, Buch von Volker Meyer, Rodgau

 

 

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Schriftsteller werden Romane schreiben von Volker Meyer, Rodgau

 

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Nachfolgend einige Leseproben

Zunächst drei Beispiele aus Teil 1 des Buches, im Anschluß eine Tabelle aus Teil 2

 

3.14

 

  • - Erste Sätze, die sogenannten Eingangssätze, eröffnen einen Roman, wie eine Tür das Haus. Sie sollten dem Leser unmittelbar Appetit auf mehr machen, ihn also zum Eintritt auffordern, um im Vergleich zu bleiben. Erste Sätze sind deshalb enorm wichtig, weil sie die Eingangssituation eröffnen und den Leser sofort an den Haken nehmen sollen. Und wie das so ist, wenn man ein unbekanntes, womöglich unheimliches, Haus betritt, man ist unsicher und lieber mal vorsichtig - man lugt also vorsichtig um die Zargen der Eingangstür und versucht zu erspähen, was einen da erwartet und das erste, was man in diesem Haus, sprich dem Roman, erkennen kann, sind die Informationen des Eingangssatzes. Gefällt er, ist man beruhigt, eventuell sogar erfreut und tritt mutig ein.

  • Erste Sätze sind immer dann gut, wenn sie dem Leser eine interessante Geschichte versprechen und er sofort elektrisiert wird, also muss so ein erster Satz eine gewisse Signalwirkung haben. Provokationen, Ungeheuerlichkeiten, extreme Ansichten oder Handlungen sind da gerade recht. Die (Neu-) Gier des Lesers muss geweckt werden, wie es z.B. bei einem großen Brand oder ähnlichen Großereignissen der Fall wäre.

  • Der Leser muss also erwarten, dass eine verlockende, bunte Welt voller Erlebnisse in dem folgenden Buch auf ihn wartet.

  • Freche Behauptungen, großspurige Angebereien, unglaubliche Lügen und aus der Luft gegriffene Vorurteile, die den Leser vielleicht sogar schockieren, sind bestens für einen solchen ersten Satz geeignet. Manches kann im Laufe der Geschichte dann ja relativieren, zurücknehmen oder erklären.

  • Beispiel: „Eigentlich sollte er gar nicht mehr am Leben sein, doch jetzt fuhr er im eigenen Rolls Royce auf seine Villa zu.“

 

Übung 1 : Machen Sie eine Eröffnung mit einer unglaublichen Be-hauptung! Circa eine halbe bis eine Normseiten.

 

Übung 2 : Sammeln Sie fünfzig erste Sätze aus aktueller Literatur!


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3.23

 

  • - Überleitungen (narrative Textpassagen) von einer Szene zur nächsten sind beschreibende, kommentierende oder berichtende Texte, die dem Leser zusätzliche Informationen zum Fortgang der Geschichte bieten sollten.

  • Sie können kurz gehalten sein und nur wenige Sätze umfassen und beginnen dann oft mit einer Formulierung wie: „Am nächsten Tag...“ etc.

  • In länger angelegten Überleitungen fasst ein Autor i.d.R. eine Zwischengeschichte zusammen, die zum Verständnis der Zusammenhänge zwar gebraucht wird, aber nicht genug Substanz bietet, um sie en Detail erzählen zu können. Sehr beliebt als Überleitungssätze sind z.B. Naturbeschreibungen, die dann oft auch nur atmosphärischen Charakter haben und die Geschichte inhaltlich wenig bis gar nicht voranbringen.

  • Nicht immer sind solche Überleitungen notwendig. Der Leser ist durch den Konsum von Film und Fernsehen daran gewöhnt, dass es Schnitte geben kann. Die nächste Szene beginnt dann kommentarlos und ohne Übergang. Oft wird dabei ein neues Kapitel begonnen, zumindest wird eine Leerzeile eingefügt, um dem Leser zu signalisieren, dass es hier eine Zäsur gibt. Ein kleiner Kunstgriff kann es bei diesem Verfahren sein, dass man die neue Szene durch Wortwahl, Dinge, Gefühle oder Handlungsverlauf an die vorhergehende anknüpft.

 

Übung 1: Machen Sie eine Überleitung als Naturbeschreibung!

Übung 2: Schreiben Sie narrative Überleitungen mit der Charakterisierung einer skurrilen Figur! Ü1 + Ü2 je ca. eine Seite.

Übung 3: Schreiben Sie das Ende einer Szene und den Anfang einer neuen, wobei es einen Wechsel des Sets geben soll, bei dem eine Anknüpfung unter den Szenen gezeigt wird! Ca. zwei Seiten.


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15.12

 

  • - Leser entscheiden sich für ein Buch, weil sie es interessant finden. Eine Binsenwahrheit? Ja, klar! Aber dann fragt man sich, warum immer wieder so viele Geschichten zu Ladenhütern werden. Klar muss sein, dass man nicht für sich, sondern für die Leserschaft schreibt und deshalb das Thema stimmen muss. Fremde Länder und vergangene Zeiten zum Beispiel interessieren viele, deshalb wären das schon mal gute Wahlen. Liebe, Sex, Kriminalität wären ebenfalls gute Aufhänger für eine erfolgversprechende Geschichte.

  • Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Man muss sich fragen, was die Leserschaft gerade jetzt bevorzugt und da schaut man am Besten unter den beliebtesten Schlagworten bei den einschlägigen Onlinehändlern und Anbietern von eBooks nach.

  • Natürlich wird es auch Autoren geben, die aus ganz bestimmten Gründen nicht dem Mainstream folgen. Gut, dann müssen sie selber wissen, was sie tun und haben hoffentlich Glück oder genügend Können, sich trotzdem am Markt zu behaupten.

 

Übung: Schauen Sie sich in Büchereien um und befragen Sie das Per-sonal nach dem aktuellen Mainstream! Notieren Sie dreißig Punkte.


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Jetzt folgt eine der Tabellen aus Teil 2 des 650 Seiten starken Buches

 

Farben

 

Um möglichst lebhafte Beschreibungen zu erzielen, ist es notwendig, gerade bei den Farben, über eine Wortwahl zu verfügen, die dem Leser anschaulich macht, wie die Szene zu verstehen sei. Verbindet man weitere Eigenschaften mit dem Wort für einen Farbton, so kann man beim Leser gewollt weitergehende Assoziationen wecken, die über die bloße Vermittlung der Farbigkeit eines Objektes hinausgehen. Insbesondere kann man mit dieser Vorgehensweise Gefühle beim Leser aufrufen, ohne, dass man dies zusätzlich beschreiben müsste.

Beispiel: Das Adjektiv Blau vermittelt lediglich einen mittleren Farbton. Eisblau allerdings verändert nicht nur die Vorstellung von Farbe, sondern vermittelt auch gleichzeitig ein Gefühl der Kälte. Dieses Gefühl der Kälte kann unterschiedlich vom Leser interpretiert werden, je nach dem, auf was sich die Farbe bezieht. In dem gewählten Fall von Eisblau könnten z.B. die Augen einer schönen Frau gemeint sein oder vielleicht ein winterlicher Himmel.

Bei anderen Begriffen, die sich für bestimmte Farbtöne etabliert haben, steht mehr die exakte Definition der vom Autor gemeinten Farbe im Vordergrund. Auch das macht eine bildliche Beschreibung lebhafter. Der Leser hat eine klarere Vorstellung des angesprochenen Objektes und kann so seine Phantasie konkretisieren.

Bei weiteren Worten die zur Beschreibung von Farben dienen, ist es oft auch die Eleganz des Wortes selbst, dass den Einsatz dieses Wortes als sinnvoll erscheinen lässt. Meist ist es nicht nur die Eleganz eines Wortes, die für ihren Einsatz spricht, sondern kombiniert sich mit vorgenannten Argumenten. Aber selbst wenn es nur die Eleganz eines Wortes wäre, das den Ausschlag gäbe, es zu wählen, wäre das alleine auch schon Grund genug, es zu nehmen, denn eine elegante Wortwahl ist natürlich ein Qualitätsmerkmal von hoher Schreibkunst. Hierbei gilt natürlich wie so oft: Nichts übertreiben, sonst hat man keinen wohlklingenden, blumigen Text mehr, sondern vielleicht einen zu verspielten oder gar einen schwülstigen.

 

Anmerkung: Im Buch ist die Wortsammlung "Farben" in einer Tabelle angelegt. Aus Speicherplatzgründen verzichten wir hier darauf und listen lediglich auf.

 

Weißtöne

 blitzendweiß, blütenweiß, kalkweiß, kreideweiß, papierweiß, perlweiß, reinweiß, schlohweiß, schneeweiß, strahlendweiß

 

Beigetöne

 eierschalenfarben, blond, cremefarben, beige, elfenbeinfarben, hell, das ins Weiß spielt, opak Farbe einer Perle, ockerfarben, ockergelb, onyxfarben, honigblond, perlmutt, platinblond, sahnefarben, sandblond, sandfarben, strohfarben

 

Gelbtöne

 buttergelb, fahlgelb, goldgelb, knallgelb, maisgelb, neongelb, primelgelb, quitschgelb, quitschgelb, schissgelb, senfgelb, zitronenfarben, zitronengelb, zitronig, zitrusfarben

 

Orangetöne

 orangegolden, hautfarben, kräftiges Honigorange, mandarin, orangerot, pfirsichfarben, pfirsischgelb, rotorange, orangeschillernd, quitschorange

 

Rottöne

 blutrot, bordeauxrot, rotgold, burgunderrot, cherry, feuerrot, feuerwehrrot, flammend rot, hennarot, Indigo, karmesinrot, karminrot, kirschrot, knallrot, kupferfarben, kupferrot, lachsrot, leuchtendrot, pfaumenrot, purpur, purpurrot, rosarot, rotgolden, burgunderfarben, royalrot, rubinrot, scharlachrot, scharlachfarben, tiefes burgund, weinrot, zinnoberrot

 

Rosatöne

 altrosa, aprikosenfarben, bonbonfarben, dunkler Roseton, lachsfarben, lachsrosa, lachsrot, pink, rosarot, sanfter Apricotton, schweinchenrosa, zart Rose

 

Grüntöne

 apfelgrün, blassgrün, blaugrün, chromgrün, erbsengrün, erbsgrün, flaschengrün, giftgrün, grasgrün, haselgrün, leuchtend grün, limonengrün, lindgrün, moosgrün, olivgrün, pfauengrün, seegrün, senfgrün, smaragdgrün, tiefgrün, türkis, zinngrün

 

Blautöne

 anthrazit, aquamarinblau, Aquamarintöne, azurblau, babyblau, blaßblau, blaugrau, blaugrün, blauschwarz, eisblau, enzianblau, gletscherblau, graublau, himmelblau, Indigo, indigoblau, kobaltblau, königsblau, kornblumenblau, Malibu, marineblau, metallicblau, milchiges Blau, Umbra, nachtblau, ozonblau, preußigblau, saphir, saphirfarben, schieferblau, stahlblau, taubenblau, türkis, ultramarinblau, mitternachtsblau, wasserblau

 

Violett,

 auberginefarben, Farbe einer Aubergine, flamingo, fliederfarben, lavendelblau, malve, malvenfarben, pflaumenblau, pflaumenfarben, ultraviolett, veilchenblau, violett, zimtrot

 

Brauntöne

 bernsteinfarben, cocaofarben, haselnussfarben, honigbraun, kupferbraun, kastanienbraun, kastanienfarbig, kackbraun, mahagonifarben, schokobraun, ockerbraun, dunkelzimt, tabakfarben, wallnussfarben, mokkafarben

 

Grautöne / silbrig

 anthrazitfarben, aschfahl, aschgrau, blassgrau, eisgrau, lichtgrau, mausgrau, nebelgrau, perlgrau, schiefergrau, silber, silberhell, silbrig

 

Schwarz

 blauschwarz, mattschwarz, nachtschwarz, pechschwarz, rabenschwarz, rußschwarz, tiefschwarz

 

Vielfarbig

 blau-weiß, bläulich-silbern, braunrot, fröhlich-bunt, gelbgrün, gelborange, grün-golden, kunterbunt, rosagelb, schwarzbraun, vielfarbig, zirkusbunt

 

Allgemeine Aussagen zu Farben

 marmoriert, farbenprächtig, farbumlodert, grell, leuchtend warme Farbtöne, schillernd, Leuchtkraft, bunt irisierend, phosphoreszierend, wirre Farberscheinung, leuchtende Farben